Fenster putzen: Fensterwischer oder per Hand? – Streifenfrei in 2025

Fenster putzen: Fensterwischer oder per Hand? – Streifenfrei in 2025

Zuletzt aktualisiert: April 2025  |  Lesedauer: ca. 5 Minuten

Fenster putzen gehört zu den unbeliebtesten Haushaltsaufgaben – und trotzdem fallen Schlieren und Fingerabdrücke sofort auf. Die große Frage: Reicht ein einfacher Lappen, oder lohnt sich die Anschaffung eines Fensterwischers? Dieser Artikel zeigt dir die Unterschiede, erklärt welche Methode für wen geeignet ist – und wie du in Zukunft streifenfreie Fenster ohne großen Aufwand bekommst.


1. Das Problem: Warum Fenster putzen so nervig ist

Das Ergebnis beim Fensterputzen von Hand ist oft ernüchternd: Man wischt, poliert, wischt nochmal – und am Ende sieht man im Gegenlicht trotzdem Schlieren. Der Grund liegt meist nicht am fehlenden Einsatz, sondern an der falschen Technik oder den falschen Werkzeugen.

Die häufigsten Fehler beim Fensterputzen:

  • Falsches Tuch: Normale Haushaltslappen oder Küchenpapier hinterlassen Fasern und Schlieren auf dem Glas.
  • Zu viel Reinigungsmittel: Überdosierung führt zu Rückständen, die beim Trocknen sichtbar werden.
  • Falsche Wischrichtung: Kreisende Bewegungen verteilen Schmutz, statt ihn zu entfernen.
  • Sonneneinstrahlung: Bei direktem Sonnenlicht trocknet das Reinigungsmittel zu schnell ein.

Ein guter Fensterwischer löst diese Probleme auf einen Streich – aber nicht jeder Wischer ist gleich.


2. Zwei Methoden im Vergleich

Methode 1: Fensterputzen per Hand (Tuch & Eimer)

Die klassische Methode – ein Eimer mit Wasser und Glasreiniger, ein Tuch zum Wischen, ein zweites zum Polieren. Klingt simpel, ist aber fehleranfällig.

Vorteile: Kein Gerät nötig, günstig, für kleine Fensterflächen ausreichend.
Nachteile: Schlierenbildung, hoher Zeitaufwand, anstrengend bei vielen oder großen Fenstern.

Geeignet für: Einzelne, kleine Fensterscheiben ohne hohe Ansprüche ans Ergebnis.

Methode 2: Fensterwischer (klassisch)

Ein Fensterwischer mit Gummilippe (wie ihn auch Profi-Reiniger verwenden) zieht das Wasser sauber von der Scheibe ab – ohne Schlieren. Der Trick liegt in der gleichmäßigen Zugbewegung von oben nach unten.

Vorteile: Streifenfreies Ergebnis, schnell, professionell, günstig in der Anschaffung.
Nachteile: Erfordert ein bisschen Übung, benötigt ein zweites Tuch zum Einwischen.

Geeignet für: Alle, die gute Ergebnisse ohne großen Aufwand wollen.


3. Warum ein Fensterwischer mit Wassertank das Beste aus beiden Welten vereint

Eine clevere Weiterentwicklung des klassischen Fensterwischers sind Modelle mit integriertem Wassertank – wie der Easy Light Fensterwischer. Der Vorteil: Du musst nicht ständig in einen Eimer tauchen oder extra Wasser anmischen. Das Reinigungsmittel sitzt direkt im Griff und wird gleichmäßig auf die Scheibe aufgetragen.

Das Ergebnis: Eine einzige fließende Bewegung – Einwischen und Abziehen in einem. Kein Tropfen auf den Boden, keine Schlieren.

Besonders praktisch für:

  • Viele Fenster in kurzer Zeit
  • Dachfenster und hohe Scheiben (mit Teleskopstange)
  • Wintergärten und Glastüren
  • Spiegel und glatte Badfliesen

💡 Profi-Tipp: Fenster am besten bei bewölktem Wetter putzen. Bei direkter Sonne trocknet das Reinigungsmittel zu schnell ein und hinterlässt Flecken.


4. Die richtige Technik: So geht's streifenfrei

  1. Fenster vorbehandeln: Groben Schmutz und Staub zuerst mit einem trockenen Tuch entfernen – sonst verteilst du beim Wischen nur Dreck.
  2. Reinigungsmittel auftragen: Sparsam dosieren. Weniger ist mehr – zu viel Mittel hinterlässt Rückstände.
  3. Von oben nach unten wischen: Immer in senkrechten Bahnen arbeiten, nicht kreisend.
  4. Gummilippe zwischendurch abwischen: Nach jedem Zug die Lippe mit einem sauberen Tuch abstreifen.
  5. Rahmen trockenwischen: Am Ende den Fensterrahmen mit einem trockenen Mikrofasertuch nachgehen.

5. Unsere Produktempfehlungen

Produkt Wofür geeignet
Easy Light Fensterwischer Komplettset Alle Fensterflächen, streifenfrei, mit Wassertank
Teleskopstange (90–150 cm) Dachfenster, Wintergarten, hohe Scheiben
Mikrofasertuch Micro-Premium Rahmen nachwischen, Spiegel, streifenfreies Polieren

FAQ: Häufige Fragen zum Fensterputzen

Lohnt sich ein Fensterwischer für Privatpersonen?
Ja, eindeutig – vor allem wenn du mehr als drei oder vier Fenster im Haushalt hast. Ein guter Wischer spart Zeit, schont den Rücken und liefert bessere Ergebnisse als ein Lappen.

Welches Reinigungsmittel ist am besten für Fenster?
Ein hochwertiger Glasreiniger reicht völlig aus. Wichtig ist die richtige Dosierung – zu viel Mittel ist die häufigste Ursache für Schlieren. Auch ein Spritzer Spülmittel im Wasser funktioniert gut.

Kann ich den Fensterwischer auch für Duschkabinen nutzen?
Ja. Fensterwischer mit Gummilippe eignen sich hervorragend für Duschkabinen, Glastüren und Spiegel – und verhindern Kalkflecken, wenn man die Scheibe nach jeder Dusche kurz abzieht.

Was tun bei hartnäckigen Kalkflecken?
Kalkflecken löst man am besten mit etwas Essigwasser (1 Teil weißer Essig, 3 Teile Wasser). Einwirken lassen, dann mit dem Fensterwischer abziehen. Bei sehr hartnäckigem Kalk hilft ein spezieller Kalklöser.

Wie oft sollte man Fenster putzen?
Innen reicht es, Fenster 2–4 Mal im Jahr gründlich zu reinigen. Außen – je nach Lage und Verschmutzung – mindestens zweimal im Jahr, idealerweise im Frühjahr und Herbst.


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